Der zweigeschossige Erweiterungsbau der Erich-Simdorn-Schule ergänzt das bestehende Schulensemble und stärkt die städtebauliche sowie funktionale Struktur des Campus. Durch seine präzise Einbindung in das vorhandene Gefüge entsteht ein zeitgemäßer Baustein, der den Schulstandort konsequent weiterentwickelt. Mensa-, Betreuungs- und Unterrichtsbereiche sind klar und wirtschaftlich organisiert. Großzügige Belichtung, kurze Wege und eine logische Raumabfolge unterstützen den Schulalltag und ermöglichen flexible Nutzungen im Ganztagsbetrieb. Die funktionale Zonierung bündelt Nebenflächen kompakt und sorgt für effiziente Abläufe in allen Bereichen. Die nachhaltige Planung setzt auf einen hohen Vorfertigungsgrad in Modulbauweise und ermöglicht eine ressourcenschonende Umsetzung bei gleichzeitig hoher baulicher Qualität. Dadurch kann der Eingriff in den laufenden Schulbetrieb minimiert werden, während eine temporäre Interimsunterbringung den Betrieb während der Bauphase sichert. Farbige Akzente und eine klar strukturierte Raumorganisation prägen sowohl die Fassade als auch die Innenräume. Sie schaffen Orientierung, stärken die Identität des Ortes und entwickeln eine kindgerechte, freundliche Atmosphäre, die Funktionalität und gestalterischen Anspruch miteinander verbindet.